In der aktuellen Ausgabe von "phoenix persönlich" spricht Jörg Thadeusz mit der Planetenforscherin Prof. Heike Rauer von der FU Berlin über die Faszination des Sternenhimmels und die Suche nach erdähnlichen Planeten. "Der Blick in den Himmel, die Faszination der Sterne – das hat mich schon früh begeistert," beschreibt die ehemalige Direktorin für Planetenforschung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ihre frühe Begeisterung für Astronomie. Seit 2017 leitet Rauer die PLATO-Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Der Satellit soll im kommenden Jahr starten und mit einer speziellen Beobachtungsmethode Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdecken. Ziel ist es, eine der großen Fragen der Astronomie besser beantworten zu können: Wie häufig sind erdähnliche Planeten im Universum – und unter welchen Bedingungen könnte dort Leben entstehen? Im Gespräch geht es aber auch um aktuelle Herausforderungen der Raumfahrt. So warnt Rauer vor den Folgen zunehmender Satellitenstarts. Der dadurch entstehende Weltraumschrott könnte langfristig sogar den Blick auf den Sternenhimmel beeinträchtigen. Das sei eine echte Gefahr, der man begegnen müsse.