tagesschau24

Kontraste

Info, Zeitgeschehen • 13.03.2026 • 20:30 - 21:00 heute
RUNDFUNK BERLIN-BRANDENBURG
"Kontraste" 2020 in neuem Studio mit neuem Design – Moderatorin Eva-Maria Lemke ab Ende Februar in der Babypause – Redaktionsleiter Matthias Deiß übernimmt
Mutig, selbstbewusst und richtungsweisend: das ist das neue Design von "Kontraste" im Jahr 2020. Das investigative, politische Magazin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) im Ersten sendet ab dem 6. Februar aus einem neuen Studio im neuen Design. Nach dieser Sendung verabschiedet sich Moderatorin Eva-Maria Lemke in die Babypause und Redaktionsleiter Matthias Deiß übernimmt ab dem 27. Februar. - Das neue Studio
© rbb/Cluadius Pflug, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter rbb-Sendung und bei Nennung "Bild: rbb/Claudius Pflug" (S2+). rbb Presse & Information, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin, Tel: 030/97 99 3-12118 oder -12116, pressefoto@rbb-online.de
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RUNDFUNK BERLIN-BRANDENBURG
Eva-Maria Lemke
Eva-Maria Lemke moderiert im Ersten "Kontraste", das ARD-Politikmagazin vom Rundfunk Berlin-Brandenburg.
© rbb/Claudius Pflug, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter rbb-Sendung und bei Nennung "Bild: rbb/Claudius Pflug" (S2+). rbb Presse & Information, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin, Tel: 030/97 99 3-12118 oder -12116, pressefoto@rbb-online.de
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RUNDFUNK BERLIN-BRANDENBURG
Eva-Maria Lemke
Eva-Maria Lemke moderiert im Ersten "Kontraste", das ARD-Politikmagazin vom Rundfunk Berlin-Brandenburg.
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RUNDFUNK BERLIN-BRANDENBURG
Logo des ARD-Politikmagazins "Kontraste"
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Originaltitel
Kontraste
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Zeitgeschehen
* "Daltons": türkische Mafia in Deutschland - gesteuert aus Russland Mord, Erpressung und Waffenhandel, dazu Bombenanschläge und Social Media-PR - das Mafia-Syndikat "Daltons" ist in der Türkei längst berühmt-berüchtigt. Zunehmend macht sich die Gruppierung auch in Deutschland breit, etwa in der Hauptstadt, wo Unternehmer mit türkischem Hintergrund erpresst werden. Polizei und Justiz in Berlin haben Sondereinheiten gegründet, rund 200 Strafverfahren laufen dort derzeit mit Bezug zu den "Daltons" und weiterer, ganz ähnlicher Gruppen. Sie gelten als "Mafia der neuen Generation": ihre Mitglieder sind jung und extrem gewaltbereit, ihre Taten feiern sie offen in sozialen Medien. Kontraste-Reporter haben Ermittler beim Kampf gegen die Mafia begleitet und mit Insidern und Experten gesprochen. Die Kontraste-Recherche zeigt: die Spur der "Daltons" führt auch nach Russland, wo deren Boss inzwischen lebt. Der Mann genieße in Russland politisches Asyl und lebe in einem "safe house", so der "Pressesprecher" der "Daltons" im Interview mit Kontraste. Und so stellt sich die Frage: Welchen Einfluss hat Russland auf die türkisch-kurdische Mafiagruppe in Deutschland? * Der Irankrieg offenbart die Schwächen von Reiches Energiepolitik Es ist die wohl größte Freigabe von Ölreserven in der Geschichte der Internationalen Energieagentur. Auch Deutschland gibt einen Teil seiner nationalen Reserven frei. Seit nicht mal zwei Wochen herrscht Krieg am Persischen Golf - und einmal mehr wird Energie zur Wohlstands- und Machtfrage. Obwohl Deutschland kaum Öl oder Gas direkt aus der Region bezieht, trifft uns die Krise unmittelbar. Kurz vor Ausbruch des Krieges hatte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ein Energiepaket vorgestellt, das vermehrt auf Öl- und Gasheizungen setzt. Doch wie sinnvoll ist eine solche Politik ausgerechnet in diesen Zeiten? Schon der Anschlag auf die Nordstream-Pipelines hat gezeigt, wie verwundbar wir bei diesem Thema sind. Der Irankrieg zeigt erneut: Fossile Energien sind nicht nur klimapolitisch schädlich, sondern auch ein großes Sicherheitsrisiko. * AfD: Nach der Affäre um "Vetternwirtschaft" nun ein Machtkampf um die Führung Die AfD ist auch mit dem Versprechen angetreten, den Filz der sogenannten Altparteien zu brechen. Dieses Selbstbild der Partei wird seit einiger Zeit durch immer neue Vorwürfe der Vetternwirtschaft erschüttert. In mehreren Landesverbänden sollen Verwandte von AfD-Politikern für Parteikollegen arbeiten. Das ist nicht per se verboten, hat aber zumindest ein "Geschmäckle" - wie selbst Parteichef Chrupalla einräumt. Auffällig ist: Die Anschuldigungen werden auch aus den eigenen Reihen befeuert. Die Affäre offenbart ein tiefes Misstrauen innerhalb einer Partei, die nun die Angst vor Wählerverlusten umtreibt. Und hinter den Kulissen tobt längst ein handfester Machtkampf um die Parteispitze.