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Der Masseur

Spielfilm, Drama • 23.02.2026 • 02:15 - 04:05
Mit Marias Einverständnis wendet Zhenia (Alec Utgoff) bei ihr Hypnose an.
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Maria (Maja Ostaszewska) ist Zhenias erste Kundin und sehr empfänglich für seine Methoden.
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Zhenia (Alex Utgoff, stehend) überzeugt immer mehr Kunden aus der Oberschicht, so auch Wika (Weronika Rosati, re.) und ihren Mann (Lukasz Simlat, liegend).
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Mit einer Liege unter dem Arm taucht der rätselhafte Zhenia (Alex Utgoff) in der Vorstadtsiedlung auf.
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Originaltitel
Śniegu już nigdy nie będzie
Produktionsland
PL, D, NL
Produktionsdatum
2020
Altersfreigabe
12+
Spielfilm, Drama
An einem grauen nebligen Morgen taucht in Warschau eine mysteriöse Gestalt auf - ein Mann, der eine Liege mit sich herumträgt. Der Fremde verschafft sich mit Hilfe magischer Hypnosetechniken eine Aufenthaltsgenehmigung und bietet in einer Vorstadtsiedlung seine Dienste als Masseur an. Die triste Gated Community, die mitten auf einem ehemaligen Kohlfeld errichtet wurde, ist von der "bösen" Außenwelt abgeschottet. Irgendwo in der Ferne erheben sich die Wolkenkratzer und Baukräne einer Stadt, die ein internationales Drehkreuz werden will - die ständige Aufholjagd des Ostens. In den Häusern des Viertels, die alle gleich aussehen, wohnen die unterschiedlichsten Vertreter der reichen Oberschicht. Sie scheinen von einer inneren Traurigkeit, einer Sehnsucht gefangen - vielleicht nach dem Winter, den es in diesen Breitengraden nicht mehr gibt. Anders als sie selbst früher, bauen ihre Kinder keinen Schneemann mehr. Aber vielleicht geht ihre Leere auch tiefer? Da tritt der Masseur, ein attraktiver Mann aus dem authentischen Osten, in ihr Leben. Er hat eine Gabe: Seine Hände können heilen, seine Augen blicken in die Seele der einsamen Frauen. Für sie klingt sein russischer Akzent wie ein Lied aus alten Zeiten, eine friedliche Melodie aus Kindertagen, als die Welt noch in Ordnung war. Zhenia, so sein Name, verändert ihr Leben … "Ein Trost spendendes zeitgenössisches Märchen, das auf eine Dramaturgie simpler Durchschaubarkeit verzichtet, sondern vieles im Bereich spiritueller Erkundungen belässt." (Filmdienst)