Der Nationalpark Gran Paradiso zählt zu den ältesten der Alpen. Das einstige Jagdgebiet des Königs um den gleichnamigen Berg war zudem der einzige Ort, an dem der Alpensteinbock überlebt hat. Zum Ausgangspunkt eines langen Streifzugs wird für das Team von Bergauf-Bergab aber ein unbekannter Dreitausender: der Monveso di Forzo. Bewohner des Val Soana im Süden des Nationalparks möchte ihn zu einem "heiligen" und mithin tabuisierten Berg machen. Der Berg soll als Symbol dafür stehen, dass der Mensch nicht jeden Ort betreten können muss. So beginnt der Streifzug mit den italienischen Bewohnern des Val Soana und führt dann aber auf wilden und einsamen Wegen über den Nationalparkort Cogne einmal quer durch den Nationalpark Gran Paradiso auf die 3600 Meter hohe Punta Rossa de la Grivola. An blauen Gumpen vorbei, durch weite Hochebenen und auf Felsberge. Dabei begegnet das Team den Einheimischen im Tal und auf den Hütten und natürlich auch den Steinböcken, die zu dem Symboltier der Alpen schlechthin geworden sind.